Regional- und Fachkonferenz "Diversität, Migration und MUSIK im Museum"

20. Mai 2019
9.30 - 17.30 Uhr

Musik ist ein klanglich sinnliches Erlebnis und hat in allen Gesellschaften, Kulturen und Lebenslagen ihre ganz eigene Bedeutung. Freude und Liebe lassen sich ebenso mit ihr ausdrücken wie Trauer und Wut. Musik wird genutzt, um politische Forderungen und gesellschaftlichen Protest zu transportieren. Musikalische Ausdrucksformen sind prägend für ganze Generationen und Lebensstile, an ihnen lässt sich Zeitgeist ablesen.

Museen können einzelne Musikinstrumente wie die barocke Mandoline und die indische Sitar zu ihrer Sammlung zählen oder ganze Musikinstrumentensammlungen beherbergen. Museale Präsentationen von Musikinstrumenten sind nicht ungewöhnlich – häufig aber stumm. Globale musikgeschichtliche und gesellschaftliche Bezüge fehlen häufig. Wie kann Musik in einer von Diversität und Migration geprägten Gesellschaft für die museale Praxis neu gedacht und erschlossen werden? Können durch musik- und museumspädagogische Ansätze transkulturelle Begegnungsräume geschaffen sowie neue Perspektiven auf gesellschaftliche und musikkulturelle Vielfalt, Globalisierung und Verflechtungsgeschichte gefunden werden?

Experten*innen diskutieren in einer Podiumsdiskussion und in Workshops diese und weitere Fragen zur Bedeutung von Musik in der musealen Praxis der Migrationsgesellschaft.


Die Regional- und Fachkonferenz "Diversität, Migration und MUSIK im Museum" findet im Rahmen des Projektes "Museen verbinden Welten" statt.

Teilnahmegebühr: 15,00 € 
Für Partnermuseen und Partnerinstitutionen ist die Teilnahme an der Veranstaltung kostenfrei.

Anmeldeschluss ist der 6. Mai 2019.